Inbound Marketing für Autoren

Wie viel Aufwand Inbound Marketing kostet

Inbound Marketing kann, genauso wie Outbound Marketing, eine ganze Menge Aufwand kosten. Geld und Zeit kann man in Marketing fast unendlich viel hineinstecken. Logisch!

Aber im Prinzip kostet Inbound Marketing weniger als Outbound Marketing. Investiere vor allem deine Zeit in gute Inhalte, und du wirst Kunden und Leser regelrecht anziehen. Willst du Inbound Marketing alleine beispielsweise in Form eines Content Hubs erstellen, musst du die Aufgaben von Content Creator, Designer, Webhoster, Koneptentwickler, Vertriebler und Marketer übernehmen. Als kleinunternehmender Selbstständiger ist eine ganze Menge zu tun, um gutes Inbound Marketing zu etablieren.

 

Wie du mit Inbound Marketing startest

Mit Inbound Marketing startest du, indem du plakative Outbound Werbung aus deinem Marketing streichst. Zumindest soweit, dass Inbound Marketing genug Raum hat, die hauptsächliche Marketing Methode für dich zu werden.

Du benötigst die sogenannte Buyer Persona oder Kenntnis über deine Zielgruppe, um mit Inbound Marketing starten zu können. Du musst wissen, wer auf deine Website kommen soll und wem du durch deine Inhalte zeigen möchtest, was deine Dienstleistungen oder Produkte wert sind.

Frage dich, welche Ziele durch deine Inhalte erreicht werden sollen. Unterteile dabei Hauptziele in Zwischenziele. Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?

Definiere dabei deine Zielgruppe nicht nur über Alter und Herkunft, sondern mache dir Gedanken darüber, wonach die Buyer Persona deiner Zielgruppe konkret sucht. Womit kannst du ein Problem oder eine Frage deiner Zielgruppe lösen? Was wird verlinkt und wodurch erhält sie einen Mehrwert?

Darüber hinaus ist es wichtig, sich mit der jeweiligen Prozessphase der Zielgruppe zu befassen. Um mit Inbound Marketing zu starten, musst du wissen, welche Inhalte deine potentiellen Kunden und Leser an welcher Stelle abholen. Sucht jemand beispielsweise konkret nach einem signierten Exemplar eines dystopischen Romans als Geschenk für einen Vielleser, ist eine direkte Verkauf- oder Bestellseite passend.

Will deine Zielgruppe eine Information aus dem Lektorat, um das als guten Tipp selbst anzuwenden oder sich von dir und deinen Leistungen zu überzeugen, muss der entsprechende Inhalt informierend und nicht verkaufend sein.

Zum Schluss solltest du dir Gedanken über Seeding machen. Möchtest du schnell viel Aufmerksamkeit, wenn du gute Inhalte und ein starkes Inbound- und Content Marketing aufgebaut hast? Dann hilft dir aktives Seeding (Quelle: t3n.de). Über PR versucht man beim aktiven Seeding, Influencer anzusprechen oder durch andere Marketingmaßnahmen wie Suchmaschinenwerbung (SEA) Aufmerksamkeit zu erzielen und mehr Menschen aus der Zielgruppe für das eigene Inbound Marketing zu erreichen.

 

Inbound Marketing umsetzen für Autoren

Wir wird Inbound Marketing konkret umgesetzt?

Es geht beim Inbound Marketing um das große Ganze. Es besteht aus Content Marketing, Social Media Marketing und vielen weiteren Bestandteilen, die bei Show, don’t tell nach und nach besprochen werden.

Blogging ist beispielsweise in der Regel der Anfang des Inbound Marketings, das Autorinnen und Autoren betreiben. Ein Blog ist ein fantastischer Weg, um Besucher anzulocken und zu potentiellen Kunden zu machen. Hast du informativen Content, ist der Blog die beste Methode, diesen über die Zeit zu verteilen und immer wieder interessant und von Bedeutung zu sein, sodass die Leserinnen und Leser gerne zurückkehren.

Social Media ist eine weitere Methode des Inbound Marketings und sollte direkt mit dem Blogging verknüpft sein. Lasse deine Follower wissen, wenn du neue Inhalte auf dem Blog hast, aber informiere sie auch durch alleinstehende Inhalte. Durch Social Media Marketing trittst du mit deiner Zielgruppe auf Augenhöhe in Verbindung.

Darüber hinaus ist E-Mail Marketing wichtig. E-Mail Marketing ist aber ein so großer Bereich, dass wir dem lieber eigene Artikel widmen (werden).

Suchmaschinenoptimierung gehört auch zum Inbound Marketing. Konzentriere dich auf Keywords, die deine Zielgruppe sucht und baue sie in deine Texte ein. Schreibe dabei die Texte für den potentiellen Kunden und nicht für die Suchmaschine, aber vergiss nicht die Vorlieben der Suchmaschine. Das ist meist eine schwierige und anstrengende Gratwanderung. Keywords solltest du im Vorfeld recherchieren und sorgfältig analysieren, um nicht unnötige Arbeit zu verrichten.

Inbound Marketing erfordert in der Regel einige weitere Medien. Erstelle Content auf einer Website und verwandele sie als eine Informationsquelle mit allen Daten, die man zu dir braucht. Inklusive Pressekit, aktueller Terminliste und so weiter. Wenn du eine Website über dich als Autorin oder Autor erstellst, muss diese perfekt über dich und deine Tätigkeit informieren.

Darüber hinaus kann Inbound Marketing auch aus einer geschickten PR bestehen, und auch Landingpages gehören dazu. Wenn du mehr dazu oder zum Customer-Relationship-Management erfahren willst, kann dir diese Website behilflich sein: t3n.de

 

Besucher auf der Autorenwebsite – und jetzt?

Du hast durch Social Media, Blogging, Newsletter-Marketing und alle anderen Maßnahmen Besucher auf deine Website gezogen? Sie wird gut frequentiert? Herzlichen Glückwunsch, du hast den ersten Schritt des Inbound Marketings erzielt.

Im ersten Schritt sind du und deine Zielgruppe Unbekannte. Sobald du sie angezogen hast, ist der erste Schritt der sogenannten Inbound-Marketing-Methodik erledigt und die Unbekannten werden zu Besuchern. Jetzt ist es an dir, die Besucher zu Leads zu konvertieren.

 

Durch Formulare, über die man sich für einen Newsletter oder E-Mail-Kurs anmelden kann und durch Calls to Action (CtA) kannst du Besucher zu Leads machen. Das geschieht in der Regel durch Landing Pages. Auf einer Landing Page sind Texte und andere Inhalte genau an den Besucher angepasst und du weißt, woher der Besucher kommt und was er in diesem Moment möchte.

 

Warum ist der Besucher auf deiner Seite?

Was macht deinem Besucher Sorgen?

Wie kannst du deinem Besucher helfen?

Wo sucht dein Besucher nach Hilfe, wenn er etwas wissen möchte?

Inspiriert durch: bluleadz.com

 

Hast du Leads generiert, ist es an der Zeit, sie zu Kunden zu machen.

Leads sind potentielle Kunden, die bereit waren, dir ihre Daten zu geben. Viele Online Marketer tauschen kostenlose Inhalte und E-Books mit den E-Mail-Adressen der potentiellen Kunden. Wer von einem kostenlosen Produkt überzeugt ist, kauft wahrscheinlicher etwas, das Geld kostet. So funktioniert Inbound Marketing im Prinzip ebenfalls: Du zeigst deine Stärken durch die Inhalte, die Besucher interessieren sich für dich, werden zu Leads, und dann musst du sie zu Kunden machen.

 

Zu den Tools für die Kundengewinnung gehört unter anderem das E-Mail-Marketing. Es wird sogar häufiger im Rahmen des Inbound Marketing verwendet als das Blogging. Schicke deinen Leads einen E-Mail-Newsletter, der perfekt auf ihre Situation zugeschnitten ist. Maßgeschneiderter Content trägt dazu bei, die Kaufbereitschaft zu erhöhen. Mit einem integrierten System für das Customer Relationship Management (CRM) kannst du analysieren, welche Leads und welche Kunden was brauchen, aber dazu werde ich ein andern mal mehr schreiben.

Beginne zunächst mit dem Inbound Marketing und biete wertvolle Inhalte an. Mache Unbekannte zu Besuchern, mache Besucher zu Leads. Damit hast du schon die ersten großen Schritte geschafft und ein gutes Inbound Marketing etabliert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Informiert bleiben!

Abonniere unseren Newsletter und werde jederzeit über neue Inhalte informiert!