Die Buchbranche ist sehr speziell…

Auf Show, don’t tell probieren wir gleich zu Release am 01. Januar 2018 auch mit Artikeln zur Buchbranche Hilfestellungen und Informationen für Autorinnen und Autoren zu geben.

Doch war macht die Buchbranche so speziell? Und welche Art von Artikeln wird hier erwartet? Darüber klären wir in den folgenden Zeilen auf.

 

Die Buchbranche ist im Wandel

Keine andere Branche steht so sehr zwischen den Stühlen wie die Buchbranche. Es ist eine Gratwanderung zwischen Modernisierung und Tradition.

Sie ist keine Branche, die veraltet und ausstirbt, wie die Tonträgerindustrie seit Jahren schon befürchtet, leidet aber unter ähnlichen Angeboten und Konkurrenten.

Was iTunes, On-Demand-Anbieter wie Spotify oder Deezer und das Raubkopieren für die Musikindustrie waren und sind, schlägt der Buchbranche in Form von Amazon Kindle Unlimited, dem E-Book im Allgemeinen und Piraterie-Websites entgegen.

Was Youtube und Soundcloud für Musiker bedeutet, bedeutet das Selfpublishing für angehende Autorinnen und Autoren. Verlage sind wie Labels und haben mit einigen Problemen zu kämpfen. Es wird weniger gelesen in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, in der man sich viel zu wenig Zeit für sich selbst nimmt.

„Bücher sind hermetisch. Das macht sie so unendlich wertvoll.“

Kia Kahawa

Doch einen enormen Unterschied gibt es zwischen Musik und Buch natürlich: Um ein Buch zu konsumieren, gibt der Leser seine gesamte Zeit und die ungeteilte Aufmerksamkeit an die beschrifteten Seiten ab. Musik lässt sich nebenbei hören. Daher gehört zur Buchbranche auch der Hörbuchmarkt.

Aber die Buchbranche erholt sich und beginnt, das Selfpublishing als berechtigte Veröffentlichungsform anzuerkennen; jedenfalls Schritt für Schritt.

Sehr viele Menschen wollen einmal ein eigenes Buch schreiben und es gibt unendlich mehr Autoren als Plätze für Veröffentlichungen in Verlagen.

Die Buchbranche ist in einem Wandel und dabei, sich momentan zu erholen, wie auf der Frankfurter Buchmesse 2017 bekannt gemacht wurde.

 

In einer Studie wurde ermittelt, dass…

18,8 % der Personen über 14 häufig Bücher in ihrer Freizeit lesen.
27,5 % lesen „gelegentlich“ und
53,7 % lesen selten oder nie Bücher.

Das Lesen ist irgendwie „out“ geworden. Daher ist die Buchbranche unter anderem eine sehr spannende Branche, die gerade im Wandel steckt.

Übrigens: 82,2 Prozent der Befragten gaben an, in ihrer Freizeit „häufig“ den Fernseher einzuschalten. Als Buchmenschen empfinden wir das als eine katastrophal hohe Zahl!

Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten: Die Umsätze der Buchbranche haben sich von 2015 zu 2016 erhöht. Um satte 1,0 % stieg der Umsatz und betrug somit 9,3 Milliarden Euro. Als Autor willst du natürlich an diesem riesigen Markt teilhaben und solltest dir unternehmerisches Denken und die Eigenschaften eines Solopreneurs aneignen. Aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

 

Show, don’t tell und die Buchbranche

Auf Show, don’t tell wollen wir über all das berichten. Wir möchten Artikel über den Hörbuchmarkt, aktuelle Studien und Zahlen der Branche, die Fortschritte des Selfpublishings in Anbetracht auf die Etablierung im Buchmarkt und die Herausforderungen von Verlagen schreiben.

Natürlich werden in dieser Kategorie auch Artikel über Amazon landen, und solche über verschiedene Anbieter für das Selfpublishing wie Books on Demand oder epubli. Geplant ist darüber hinaus auch eine eigene Unterkategorie rund um Verlage. Aber auch kritische Beiträge über die Kostenlos-Mentalität, mit der viele Selfpublisher übervorsichtig an ihre Projektumsetzungen herangehen und viel, viel mehr.

Über all das sollte ein guter Autor informiert sein. Nur, wer weiß, wie es um den eigenen Markt steht, kann sich damit angemessen auseinandersetzen und seinen Platz mit höchster Sicherheit finden.

Das Autorenleben ist nicht leicht, im Gegenteil. Es ist hart. Auch das Überleben von Verlegern, Lektoren, Buchhändlern und buchnahen Berufen (wir lieben diesen Ausdruck!) hängt am Wandel des Buchmarkts.

Daher wollen wir in (noch) ferner Zukunft eigene Studien durchführen und veröffentlichen, und wenn alles so läuft, wie es laufen soll, möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Buchbranche wieder lebendiger und gehaltvoller wird.

 

Wenn du uns bei unserer Vision unterstützen möchtest, interagiere mit Show, don’t tell. Lies‘ unsere Beiträge, teile sie, werde Teil des Teams oder schreib‘ uns eine E-Mail mit Ideen, Anregungen oder Kritik!

 

 

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